Schopfheim-Fahrnau: Am Samstag, den 27. Juni, fand rund um das Gemeindehaus Fahrnau das erste „Einfach-Heiraten“-Hochzeitsfestival des ev. Kirchenbezirks Markgräflerland statt.
Der schönste Tag des Lebens – ganz unkompliziert und spontan
Das Hochzeitsfestival „Einfach Heiraten“ des ev. Kirchenbezirks Markgräflerland bot Paaren zum ersten Mal die Möglichkeit, spontan „Ja“ zu sagen

Paare konnten sich hier spontan trauen oder ihre Partnerschaft – etwa anlässlich eines Jubiläums – segnen lassen. Drei Paare gaben sich das Ja-Wort, während neun bereits verheiratete Paare sowie zwei weitere Partnerschaften den Segen erhielten.
Ein Team aus Pfarrerinnen, Pfarrern, Diakoninnen, Diakonen und Prädikanten stand bereit, um den Paaren Gottes Segen mit auf den Weg zu geben. Die Paare gestalteten ihren besonderen Tag ganz persönlich: Sie wählten den Hochzeitsort, die Musik und ihren individuellen Bibelvers als Leitgedanken für ihre Ehe. Als Trauorte dienten Sankt Agathen, die Matthäuskirche, das Waschhüsli und die Glaskapelle. Die Fahrnauer Fasnachtscliquen „Chratte-Hexe“ und „Füürteufel“ und der Gesangsverein Fahrnau bewirteten die glücklichen Paare und ihre Gäste mit Limonaden, Sekt, Säften und selbstgebackenem Kuchen.
Durch die Lage im Dreiländereck reichte die Resonanz weit über die Grenzen des Kirchenbezirks hinaus. So gab sich auch das deutsch-französische Paar Birgit & Eric das Ja-Wort. Birgit, Mitglied der Kirchengemeinde Rötteln, hatte die Einladung in ihrem Kirchenblatt entdeckt. Zwei Monate nach der standesamtlichen Trauung folgte nun der kirchliche Segen. „Die Spontanität und Unkompliziertheit hat uns angesprochen. Heiraten wie in Las Vegas – das ist einfach genial und ein sehr zeitgemäßes Format“, schwärmte das Brautpaar. Diakonin Claudia Krüger leitete die Zeremonie und ermöglichte den beiden eine zweisprachige Trauung mit vielen unvergesslichen Momenten. „Wir rufen euch auf: Traut euch auch!“, erklärte das Paar begeistert.
Zum Ende des Festivals bedankte sich der Veranstalter und Leiter der Segensstelle SCHLÜSSEL.moment, Pfarrer Jens Daniel Mauer, bei den vielen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern. Er betonte, wie glücklich ihn die wunderschönen Erfahrungen mit den Paaren machten. „Als Ermöglichende von Segen sind wir auch immer selbst Gesegnete – egal in welcher Funktion. Das spürt man hier: Segen erleben macht einfach sehr gute Stimmung.“
